Werkstatt Pre-Picking
Die Vorbestellung der Teile ermöglicht es, die Erwartungen des Kunden, der einen Termin vereinbart hat und auf den ein Anspruch besteht, besser zu erfüllen:
- Eine zügige Begrüßung
- Ein kleiner Hinweis auf eine sichere Einhaltung der Fristen bei der Abgabe seines Fahrzeugs
Darüber hinaus ergeben sich für den Händler zwei Vorteile:
- Verkürzung der für den Eingriff benötigten Zeit, indem vermieden wird, dass mit der Arbeit begonnen werden muss, ohne dass die erforderlichen Teile vorhanden sind.
- Kein Lagerschwund.
Im Allgemeinen ist es Aufgabe des Serviceberaters, dem Ersatzteile-Personal eine Liste der geplanten Termine für den nächsten Tag zur Verfügung zu stellen . Die Liste sollte möglichst viele Einzelheiten zu den geplanten Eingriffen oder eindeutige Hinweise auf die (elektronische oder in das DMS integrierte) Terminplanung enthalten.
Bei gemeinsamer Nutzung der Terminplanung (z. B. bei Integration in das DMS) kann das Personal für die Ersatzteile die Termine persönlich einsehen und die Ersatzteile vorbereiten.
Bei geplanten Standardeingriffen oder bei Instandsetzungen mit bereits vorliegender Diagnose muss das für die interne Werkstatt zuständige Ersatzteil-Personal (Vollzeit oder Teilzeit) mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin folgendes tun:
- Die Teile für den entsprechenden Auftrag überprüfen
- Die Verfügbarkeit von Teilen prüfen/bestätigen und fehlende Teile bestellen
- Den Serviceberater unverzüglich informieren, wenn die Teile nicht verfügbar sind oder verspätet geliefert werden
- Die Ersatzteile aus der Lagerliste streichen.
24 bis 48 Stunden vor dem Eingriff:
- Das Ersatzteile-Personal bereitet die Ersatzteile/Materialien vor und legt sie in Körbe (ein Korb oder eine Kiste für jeden Eingriff), an denen sich die Auftragsnummer und der Kommissionierschein befinden. Das Datum des Eingriffs muss für jeden Korb (Tag und Woche) angegeben sein. Die Körbe werden in Regale gestellt, die für die Vorkommissionierung bestimmt sind.
- Für nicht vorher festgelegte Termine des nächsten Tages werden die Teile nach dem gleichen Prinzip vorbereitet.
Je nach Organisation der Arbeit werden die Teilekörbe:
- für die Techniker in einem speziellen und zugänglichen Vorkommissionierbereich im Lager oder in der Werkstatt bereitgestellt, um die Wartezeit auf die Teile zu verkürzen
- zu den Arbeitsplätzen der Techniker gebracht
Nach dem Einsatz müssen die Körbe an den Lagertresen zurückgebracht und die nicht verwendeten Teile in den Bestand zurückgeführt werden.
Im Falle einer Terminabsage werden die Teile wieder ins Lager gebracht und die Kommissionierscheine